ERP-Vergleich

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Über 500 ERP-Anbieter in der D-A-CH-Region bieten ausgereifte ERP-Systeme auf dem Markt an. Hierbei gibt es ERP-Lösungen für sämtliche Branchen, Fertigungsarten und sonstige unternehmensspezifische Anforderungen. Für ERP-Interessenten stellt dies ein kaum zu überblickender ERP-Dschungel und eine signifikante Hürde in der ERP-Auswahl dar. ERPexpert.de gehört zu Deutschlands größten ERP-Vergleichsportalen und bietet Ihnen in nur 3 Schritten ein datenbankgestütztes Matching an bis zu 5 passenden ERP-Anbietern – genau für Ihre Anforderungen!

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Sie nennen uns Ihre Anforderungen, Wünsche & Kriterien bzgl. des ERP-Systems & ERP-Anbieter – Alternativ können Sie Ihr Pflichtenheft unverbindlich hochladen

2. Experten-Hilfe:

Unsere Experten nehmen Ihre Daten auf und erstellen Ihr exaktes Anforderungsportfolio für die Prüfung der passenden ERP-Anbieter

3. Der ERP-Vergleich beginnt:

Mit Hilfe unserer Datenbank mit über 500 geprüften Anbietern ermitteln wir Ihnen eine Auswahl der Top-Systeme, die genau Ihre Anforderungen abdecken!

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Sparen Sie sich nun die mühsame und kostspielige Suche nach passenden Anbietern & erhalten Sie sofort einen wertvollen Überblick über die geeignetsten Anbieter!

 

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ERP-Vergleich: Mit Verstand & Konzept zum Ziel

Der ERP-Vergleich bildet den Kern des gesamten Auswahlverfahrens und gehört zu den schwierigsten und zugleich wichtigsten Bestandteilen dieses Prozesses. Im Folgenden werden die Zielsetzung und der eigentliche Zweck eines professionellen ERP-Vergleich erläutert, sowie die wichtigsten und üblichsten Vergleichskriterien dargestellt. Zuletzt werden häufige Probleme und Fehler bei der Durchführung dieses Projektes aufgegriffen und mit sinnvollen Hilfestellungen ergänzt.

Der Begriff ERP-Vergleich beschreibt die methodische Gegenüberstellung von Software-Anbietern und deren Lösungen, im Hinblick auf die Eignung für das eigene Unternehmen. Das ausgeschriebene Ziel ist selbstverständlich das bestmögliche System für das eigene Unternehmen ausfindig zu machen und letztendlich einzusetzen. verbessert werden. Einen echten Mehrwert erhält man auch nur, wenn sich das System den Gegebenheiten eins Unternehmens anpassen kann – im Umgekehrten Fall ist die Einführung deutlich aufwändiger und teurer. Die Hauptschwierigkeiten des Projektes liegen häufig in der Projektkoordinierung (wer ist für was zuständig?), in der Leistungsdefinition (was muss die ERP-Software leisten können), sowie in der letztendlichen Durchführung des ERP-Vergleich (welche Software passt auf mein Anforderungsprofil?). Die eben genannten und sehr “typischen” Hürden, beziehungsweise Probleme bei der Durchführung eines ERP-Vergleich werden nun im folgenden Fachbeitrag detailliert analysiert und beschrieben. Ziel ist es, durch diesen Beitrag einen leitfaden-ähnlichen und praxisnahen ERP-Projektverlauf zur Verfügung zu stellen, welcher die typischen Projektschritte erläutert, Problematiken aufgreift und nützliche Tipps gibt.

 

Projektvorbereitung ist das A&O – Bevor der ERP-Vergleich losgehen kann:

Um eine zielführende und treffende Durchführung des ERP-Vergleichs bewerkstelligen zu können, müssen zahlreiche Problemstellungen und marktspezifische Schwierigkeiten bewältigt werden. Hier sind typischerweise drei Ziele zu nennen, die im Projektverlauf erreicht und eingehalten werden müssen:

So müssen zunächst die inhaltlich gesetzten Ziele erreicht werden, welche vor allem auf die Eignung und Qualifikation des Systems und des Anbieters abzielen. Hier werden auf Kernattribute wie Funktionsumfang, Branchenspezifität und Erfahrung des Anbieters abgezielt. Gleichzeitig müssen im Zuge der ERP-Auswahl die straffen  Zeit- und Kapazitätskalkulationen eingehalten werden, damit die Belastung für das eigene Unternehmen im Hinblick auf Zeit- und Personaleinbußen im Alltagsgeschäft annehmbar bleiben. Das letzte der drei Hauptziele ist erfahrungsgemäß zugleich der größte Reizpunkt – die Einhaltung des Investitionsbudgets. Die Problematik dieses Themas kommt oftmals erst in der späteren Phase des ERP-Vergleich zum Vorschein.

Wie die Kosten kalkuliert, aufgedeckt und letztendlich eingehalten werden können lesen Sie in unserem Artikel: “Das kostet ein ERP-System”

 

Der ERP-Vergleich und seine Hürden

Dass die genannten Ziele im Verlauf des ERP-Vergleich zahlreichen Studien zufolge in der Realität viel zu selten erreicht werden, liegt hauptsächlich an drei Ursachen:

1. Struktur des ERP-Marktes:

Der gesamte ERP-Markt der D-A-CH-Region ist von großer Heterogenität, steigendem Konkurrenzdruck zwischen den Anbietern und einer großen Vielfalt an ERP-Lösungen gekennzeichnet. Damit steht der Software-Interessent einem Angebot von mehreren hundert Anbietern und Lösungen gegenüber, welche alle potenziell geeignete IT-Partner sein können. Diese Rahmenbedingungen lassen dem Interessenten kaum die Möglichkeit zu,ohne externe Hilfe bei dem ERP-Vergleich alle relevanten Anbieter zu berücksichtigen. Vor allem kleine bis mittelständische Anbieter teilen sich den Markt auf und bieten zumeist leistungsstarke Lösungen mit einem hohen grad an Branchenspezifität an!

Zur Veranschaulichung: Allein auf dem Deutschen Markt existieren über 1000 ERP-Systeme und mehr als 150 CRM-Systeme.

 

2. Fehlerhafte Herangehensweise des Interessenten:

Auf der anderen Seite hindert sich der Interessent häufig durch eine fehlerhafte Vorbereitung, oder Durchführung des ERP-Vergleichs selbst daran, ein passendes System zu finden. Mangelhafte Lastenhefte und Pflichtenhefte, falsche Vorstellungen, beispielsweise bezüglich des Preises oder des Funktionsumfangs der Software , sowie eine fehlerhafte Prioritätensetzung  führen regelmäßig zu unvorteilhaften, oder gar falschen Entscheidungen bei der ERP-Auswahl. Auch hier ist ein sauberes und genaues Lastenheft die Grundlage für einen erfolgreichen ERP-Vergleich. Lesen Sie dazu ausführliche Informationen in unserem Ratgeber-Artikel zur ERP-Auswahl. Hier wird insbesondere auf die Herangehensweise und schrittweise Durchführung des Projektes eingegangen und verständlich erklärt.

3. One-Man-Show

Der ERP-Vergleich wird häufig als One-Man-Show von nur einer Person im Unternehmen verantwortlich geleitet. So ist es leider oftmals eher die Regel, als eine Ausnahme, dass sich einzig der Geschäftsführer, oder der betreffende IT-Leiter das Projekt in Angriff nimmt und durchführen will. Da ein ERP-System in sämtlichen Unternehmensbereichen zum Einsatz kommt, sollte auch ein Stellvertreter dieser Unternehmensbereiche in der ERP-Vergleich eingebunden sein. Nur so können die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse des Unternehmens zu einem zusammenhängenden Pflichtenheft geführt werden, welches die Grundlage für den ERP-Vergleich bilden sollte.

ERP-Analyse

4. Interessent & Anbieter übersehen sich:

Denkbar schlecht, aber leider ein häufiges Szenario: Der Interessent hat klare und realistische Vorstellungen über seine Anforderungen, kann sie jedoch nicht an den passenden Anbieter herantragen, da seine Reichweite viel zu gering ist. Zum Einen muss das Unternehmen sein Tagesgeschäft effizient weiterführen, sodass nicht genug Zeit für eine intensive Marktrecherche und einen eigens durchgeführten ERP-Vergleich vorhanden ist. Zum Anderen ist es für Anbieter kaum möglich, jedes Unternehmen mit passenden Anforderungsportfolio auszumachen und zu kontaktieren. Hierzu ist die Unternehmenslandschaft der D-A-CH-Region zu dicht und vielfältig.

Das Angebot an ERP-Anbietern auf dem Markt ist schwer überschaubar! Denn nicht nur die etablierten und international agierenden Anbietern wie beispielsweise SAP, Oracle, oder Microsoft Dynamics bedienen die D-A-CH-Region, sondern vor allem mehrere hundert kleine und mittelständische ERP-Anbietern, welche durch Branchenspezifität und Preis überzeugen können, entwicklen hochwertige ERP-Softwares!

5. Investitionssicherheit

Sagt Ihnen ein ERP-System zu, ist es unabdingbar auch den dahinter stehenden ERP-Anbieter zu prüfen. Dies gilt sowohl für das Unternehmen, das die Lösung programmiert hat, als auch für den Partner, der die Lösung implementiert (Einige ERP-Häuser implementieren Ihre Lösungen auch selbst – Microsoft z.B. überlässt die Implementierung ausschließlich Partnerunternehmen).  Denn die Entscheidung für eine Lösung und einen Anbieter ist in der Regel eine Entscheidung, die von langer Dauer ist und hinter der viel Geld und die Zukunft des Unternehmens stehen kann. Deshalb sollten Sie sich Kundenrezensionen ansehen und versuchen sich, z.B. bei Präsentationen, über Ihren Anbieter zu informieren. So vermeiden Sie böse Überraschungen.

Die Frequenz, mit der Updates für das System erscheinen, kann außerdem viel über die Investitionssicherheit eines Unternehmens bzw. eines ERP-Systems aussagen. Hält Ihr potentiell zukünftiger Anbieter das System auf dem aktuellen Stand der Technik und erweitert die Lösung um nützliche Funktionen, haben Sie auch nach längerer Zeit noch ein System das aktuell ist und müssen nicht auf ein System das besser „up to date“ gehalten wird, wechseln.

 

Mit klaren Zielen & einer konsequenten Planung wird Ihr ERP-Projekt ein Erfolg!

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Durch den kostenlosen ERP-Vergleich von ERPexpert erhalten ERP-Interessenten umfassende Informationen  von passenden & geprüften Anbietern. Im Zuge des ERP-Vergleichs werden über 700 Anbieter berücksichtigt, sodass Sie durch unseren Service mit wenig Aufwand eine enorm große Reichweite zur Anbieter-Prüfung gewinnen!

Die wichtigsten Vergleichskriterien im ERP-Überblick

Grundlage für einen zielgerichteten ERP-Software-Vergleich ist das im Vorfeld erstellte Lastenheft. Darin sind exakt die spezifischen Anforderungen, Wünsche und Notwendigkeiten des jeweiligen Unternehmens dargestellt. Anhand dieser Ausführungen werden die Vergleichskriterien herausgearbeitet, die für die Gegenüberstellung und Eignung der ERP-Anbieter erforderlich sind. In der Regel werden zwischen “Must-Have-Kriterien” und “Nice-to-Have-Kriterien” unterschieden, also unerlässliche KO-Kriterien und optionale Attribute der Software oder des Anbieters.

Im Folgenden nun die wichtigsten Vergleichskriterien für den ERP-Vergleich:

 

1. ERP-Vergleich hinsichtlich der fachlichen / branchenspezifischen Ausrichtung

Jede Branche ist geprägt von spezifischen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Voraussetzungen, die sich wiederum direkt auf die Anforderungen an das ERP-System auswirken, welches im Unternehmen die Prozesse zielführend begleiten und abbilden soll.  Im ERP-Markt lassen sich, vereinfacht dargestellt, branchenneutrale Standard-Lösungen von branchenspezialisierten Lösungen unterscheiden. Letztere finden in der Regel vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ihre Verwendung, welche oftmals aus der Unternehmenskultur heraus gewachsene individuelle Betriebsprozesse vorweisen, welche insbesondere und teilweise gar nur mit einer passenden Branchenlösung abgebildet und unterstützt werden können. Der Vorteil von spezifischen Branchenlösungen liegt generell in der umfassenden Branchenkenntnis des Anbieters und somit in den sehr spezifizierten Software-Modulen des Systems, welche oftmals detailliert und komplex auf branchenspezifische Abläufe eingehen können. Dadurch, dass nur sehr wenige Branchen bedient werden, ist der Anbieter für deren Anforderungen und spezifischen Problematiken gut gerüstet.

Auf der anderen Seite bieten auch standardisierte Komplettlösungen, wie sie typischerweise von Global Playern, wie SAP oder Microsoft eingesetzt werden ihre Vorteile, wie beispielsweise eine hohe Anpassbarkeit/Skalierbarkeit an Veränderungen des Kunden, einen hohen Innovationszyklus und nicht zuletzt eine relativ hohe Stabilität des Systems. Wichtig ist zu beachten, dass es gerade in der ERP-Branche aufgrund der Vielfalt sehr  schwer ist, pauschale Aussagen zu treffen, sodass erst nach tiefgreifenden Analysen und Vergleichen Urteile gefällt werden sollten. Das Kriterium der fachlichen Ausrichtung der Anbieter  sollte vor allem im Anfangsstadium der Software-Auswahl berücksichtigt werden, da so verhältnismäßig schnell und deutlich im Zuge des ERP-Vergleich für das gewünschte Anforderungsprofil unpassende Anbieter herausgefiltert werden können.

2. Spezialisierung auf bestimmte Unternehmensgrößen von Kunden

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den ERP-Vergleich bezieht sich auf die Unternehmensgröße. Üblicherweise  fokussieren sich Anbieter auf bestimmte Unternehmensgrößen ihrer Kunden, da dies komplexe Auswirkungen und Konsequenzen,  bezüglich der Kundenanforderungen an die Software-Lösung haben kann. Integrierte Schnittstellen und Anbindungen zu Tochterunternehmen, sowie mehrere Sprachversionen der Software sind typische Anforderungen von großen und international tätigen Unternehmen. Kleinere Unternehmen hingegen fokussieren sich in der Regel auf Standard-Module, wie Einkauf, Disposition und Lagerung, sowie eine einheitliche Abbildung der gesamten Geschäftsprozesse.  Bei diesem Vergleichskriterium ist es wichtig, die Flexibilität der Anbieter zu berücksichtigen: Kann der Anbieter mit dem eigenen Unternehmenswachstum schritthalten und langfristig wachsende Anforderungen stemmen?

3. ERP-Vergleich hinsichtlich des Funktionsumfangs der Software

Die Unterschiede hinsichtlich des Funktionsumfangs einer Software zwischen den Anbietern können beträchtlich sein, da vor allem die Branchenausrichtung des jeweiligen Anbieters richtungsweisend für die Funktions-und Modulausstattung sind. Der Funktionsumfang eines  Systems ist entscheidend für den weiteren Verlauf des ERP-Vergleichs, da dieser sich größtmöglich mit den Anforderungen und Wünschen des Kunden decken muss. So sind neben gängigen Standardmodulen, viel mehr die Realisierung branchenspezifischer Funktionen entscheidend, um die individuellen Voraussetzungen der Kunden erfüllen zu können. Eine auf den Funktionsumfang bezogene Analyse und Gegenüberstellung von potenziellen ERP-Systemen, baut maßgeblich auf den im Lastenheft herausgearbeiteten Anforderungen auf. Ein professionell konzipiertes Lastenheft sollte vor Beginn des eigentlichen ERP-Vergleichs, alle gewünschten Anforderungen bezüglich des Funktionsumfangs der Software-Lösung nennen. Nur so können später Anbieter anhand ihres angebotenen Funktionsumfangs der Software, effektiv miteinander verglichen und gefiltert werden. Um den methodischen ERP-Vergleich zu verfeinern, ist eine Differenzierung der Software-Module und -Funktionen  durch die bereits genannten Must-Have und Nice-to-Have Kriterien empfehlenswert. Weitere Informationen zu ERP-Systeme finden Sie in unserer News- und Ratgeber-Rubrik.

4. Kosten

Der Kostenfaktor spielt bei der Auswahl natürlich häufig eine elementare Rolle. Vorab sollte vom Unternehmen klare Budgetvorstellungen konzipiert werden, welche bei der Software-Suche auch offen gehandelt werden, um jegliche Missverständnisse oder “Überraschungen” mit den Anbietern zu unterbinden. Als Interessent sollte vom Anbieter ein klares Kostenmodell angefordert werden, um absolute Klarheit über alle anfallenden Kosten zu erhalten. Wie sich die ERP-Kosten zusammenstellen und welche Überraschungen Sie erleben könnten lesen Sie hier: ERP-System Kosten

5. Support

ERP-Systeme sind komplex, vielschichtig und nicht immer funktioniert beim Kunden alles reibungslos. Um Fehler und Probleme, die Stillstand und im schlimmsten Fall Umsatzeinbußen auslösen, schnell beseitigen zu können, ist ein leistungsfähiger Support des ERP-Anbieters notwendig. Dieses Kriterium hat sich vor allem in den letzten Jahren zu einer wichtigen Eigenschaft entwickelt, die laut Zufriedenheitsstudien, häufig immer noch viele Kunden nicht zufriedenstellt. Gängige Forderungen an den Support äußern sich nicht nur in einer sofortigen telefonischen Erreichbarkeit, sondern vielen Unternehmen ist eine relative Ortsnähe des Software-Unternehmens, oder qualifizierten Vertretern wichtig. Dadurch wird gewährleistet, dass bei schwerwiegenden Problemen, Fachpersonal kurzfristig direkt vor Ort eingreifen kann.

6. Benutzerfreundlichkeit

Zu guter Letzt ist die Benutzerfreundlichkeit der Unternehmenssoftware maßgebend für Entscheidungen im  ERP-Vergleich. Die Benutzerfreundlichkeit, oder auch Ergonomie, des Systems unterliegt nicht nur objektiven Voraussetzungen, sondern wird meist von der subjektiven Wahrnehmung entschieden. Die Ergonomie  kann im Regelfall nur durch Präsentationen, oder im besten Fall direkter Benutzung der Software beurteilt werden. Dies bedeutet, dass dieses Vergleichskriterium erst in der Endauswahl entscheidend für den Auswahlprozess wird. Eine Filterung durch objektive Anforderungen wie  Funktionsumfang, oder Budget haben zu diesem Zeitpunkt bereits zu einer engen Endauswahl an Anbietern geführt, welche letztendlich durch Präsentationen analysiert und gegenübergestellt werden. Die Benutzerfreundlichkeit des Systems sollte idealerweise im Team besprochen werden, da vor allem Mitarbeiter täglich mit dem System arbeiten werden.

 

Problematiken im ERP-Vergleich

Zeitaufwand

Um den gesamten Prozess professionell und möglichst erfolgreich durchzuführen, ist meist ein enormer Zeitaufwand notwendig. Vom projektbezogenen Teambuilding der Konzepterstellung, bis hin zu umfassenden Marktrecherchen – all diese notwendigen Vorgänge sind mit einem sehr hohen Zeitaufwand verknüpft, sodass vom Beginn der Suche, bis zur finalen Entscheidung in der Regel mehrere Monate verstreichen.

Kosten

Wird der ERP-Vergleich und die Suche ohne externe Hilfe durchgeführt, so muss im Betrieb Personal abgezogen werden, die für das ERP-Projekt verantwortlich sind. Dieser Abzug aus dem Alltagsbetrieb senkt die Produktivität und somit den Umsatz des Unternehmens.

Branchenkenntnis

Wie zuvor erläutert, verfügt die D-A-C-H-Region über mehrere hundert ERP-Anbieter. Um potenziell geeignete Anbieter nicht vor ab auszuschließen, sind umfangreiche Kontakte, ein großes Netzwerk an Anbieterprofilen und eine tiefgreifende Branchenkenntnis für einen umfassenden, aussagekräftigen und letztendlich erfolgreichen Vergleich unabdingbar.

Know-How & Erfahrung

Auch wenn Know-How und Erfahrungswerte schwer messbare Eigenschaften sind, können diese Merkmale entscheidend für die Vergleichsanalyse sein. Es ist kaum zumutbar, dass Unternehmen, die zu 100% in ihrem Tagesgeschäft involviert sind, gleichzeitig über interne IT-Mitarbeiter verfügen, die absolute ERP-Experten sind. Jedoch sind im Verlauf des ERP-Vergleich gezieltes Know-How und profunde Erfahrungswerte sehr wichtig. Nur durch starkes Know-How können Unternehmen abschätzen, welche Module, Funktionen und Eigenschaften der Software und des Anbieters absolute Must-Haves für das Unternehmen sind und welche Module vom Anbieter mehr aus wirtschaftlicher Sicht angeboten werden, als aus wirklichen Bedarfsgründen aus Sicht des Unternehmens.

 

ERP-Anbieter Vergleich – Worauf kommt es an?

Bis zu diesem Punkt wurde vor allem die systematische Auswahl und der zielgerichtete Vergleich der eigentlichen Unternehmenssoftware erläutert. Die Perspektive auf die Software auszurichten und nach Kompatibilität  und Eignung zu prüfen ist selbstverständlich der richtige Ansatz, spiegelt aber nicht das gesamte Bild des Auswahlprozesses wider. Denn ein weiterer wichtiger Schritt in diesem Projekt ist ein intensiver ERP-Anbieter-Vergleich, hinsichtlich der Erfahrung, Kompetenz, Referenzen und Standing im Markt der Anbieter. Das heißt, hier kommt weniger die “nackte” ERP-Software zum Tragen, sondern viel mehr das Gesamtbild des ERP-Anbieters. Auch hier gibt es zahlreiche Merkmale, die im Zuge der Gegenüberstellung methodisch geprüft werden müssen.

Beispiel-Kriterien für den ERP-Anbieter-Vergleich:

 

1. (Branchen-)Erfahrung

Dieser Punkt geht teilweise mit der zuvor diskutierten Branchenspezifität einer ERP-Software einher, geht aber noch darüber hinaus. Letztendlich muss ein Interessent nicht nur prüfen, ob die Software des Anbieters die jeweiligen Branchenbedürfnisse erfüllen kann, sondern ob er viel mehr noch die Branche des Interessenten kennt, weiß wie mit typischen Herausforderungen umzugehen ist, reichhaltige Erfahrungen mit ähnlichen Kundenprojekten hat und letztendlich sogar den Kunden zukunftsorientiert beraten und mit Weiterentwicklungen unterstützen kann. Es wird also deutlich, dass Branchen-Software nicht zwangsweise mit Branchen-Erfahrung gleichgesetzt werden kann!

2. Innovationskraft & Weiterentwicklung

Ein weiterer elementarer Punkt im ERP-Anbieter-Vergleich ist die Analyse der Innovationsfreudigkeit eines Anbieters. Unternehmen müssen durch eine starke ERP-Software wettbewerbsfähig bleiben und mit jeglichen Änderungen im Markt Schritt halten können und sogar im besten Fall der Konkurrenz einen Schritt voraus sein! Ein solches Erfolgsszenario ist nur möglich, wenn das Unternehmen durch eine moderne und sich weiterentwickelnde ERP-Software gestützt wird und vom Anbieter kompetent über Möglichkeiten und Verbesserungspotenziale aufgeklärt wird.

Um die Innovationskraft eines ERP-Anbieters festzumachen, hilft es Antworten auf folgende Fragen zu erarbeiten:

In welcher Regelmäßigkeit veröffentlicht der Anbieter System-Updates/ Gibt es regelmäßig einen neuen Software-Release? / Stehen stets Berater zur Verfügung? / Hat der Anbieter klare Ziele und Vorgaben für die nächsten 5 Jahre?

3. Investitionssicherheit

Unternehmen investieren einen hohen Betrag in eine neue ERP-Landschaft, um langfristig wettbewerbsfähig aufgestellt zu sein und Produktivität, Effizienz und Umsatz signifikant zu steigern. Nicht weniger als eine wirtschaftliche Katastrophe wäre die Einstellung der Softwarebetreuung des Anbieters in nur wenigen Monaten oder Jahren. Aus diesem Grund muss im Projektverlauf des ERP-Anbieter-Vergleich unbedingt die Investitionssicherheit und die wirtschaftliche Situation der Anbieter geprüft werden.

Wichtige Kernfragen sind hierbei:

Wie lange ist der Anbieter bereits am Markt etabliert? (ab 10 Jahre sehr guter Wert!) / Wie groß und breitgefächert ist der Kundenstamm? / Wie verlief der Wachstumstrend des Unternehmens in den letzten 3-5 Jahren?

 

Fazit:

Eines wird deutlich: Der ERP-Vergleich ist ein zeitintensives und kostspieliges Projekt für Unternehmen, die das Vorhaben völlig alleinständig durchführen wollen und nicht über ausreichende Markteinblicke verfügen. So müssen Tests und Analysen vor allem aus zwei Perspektiven stattfinden – Zum Einen die intensive Prüfung der Software und zum Anderen die Musterung des Anbieters als zukunftsträchtiges und verlässliches Unternehmen. Nur wenn dieses Projekt ganzheitlich von allen Facetten angegangen wird, kann der ERP-Vergleich von Erfolg gekrönt werden und der passende Anbieter für mindestens ein Jahrzehnt gefunden werden!

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