Mobile ERP-Lösungen – unterwegs die volle Kontrolle

Verfasst von  //  17. Oktober 2016  //  Themen Spezial  //  Keine Kommentare

mobile ERP-Lösung

Immer mehr ERP-Anbieter bieten ausgereifte mobile Lösungen in ihrem Produktportfolio an, welche es erlauben auch von Unterwegs die volle Kontrolle und Einsicht auf die ERP-Lösung und somit Unternehemnsprozesse zu haben! Welche Funktionen  und Mehrwert bringt der mobile ERP-Helfer mit sich und welche technischen Möglichkeiten und Hürden gehen damit einher? ERPexpert.de hat sich mit dem Thema Mobile ERP näher befasst.

ERP-Systeme sind der zentrale und entscheidende Teil der IT-Landschaft vieler Unternehmen. Neben dem Einsatz im Betrieb wollen viele Unternehmungen die Vorteile der Technologie auch unterwegs nicht mehr missen und greifen vermehrt auf mobile Lösungen zurück. Diese bieten den Vorteil, dass sie auf die konsistente Datenbasis des ERP-Systems zurückgreifen und so auch z.B. außendienstliche Teilprozesse in die internen Geschäftsprozesse einbinden können. Ein Vertriebsmitarbeiter kann bei dem Kunden vor Ort auf dessen Historie zurückgreifen oder auf der Basis aktueller Bestands – und Preisdaten direkt ein Angebot erstellen. Seine Route sowie die abgeschlossenen Verträge können direkt an die Zentrale weitergeleitet und bearbeitet werden. Weitere mögliche Szenarien für die mobile ERP-Lösungen eingesetzt werden können, sind die Erfassung der Bearbeitungszeit eines Auftrages durch einen Servicemitarbeiter, die Erfassung von eingehendem Material mit einem Barcodescanner und die Rückmeldung von Teilarbeitsschritten mit einem Scanner. Außerdem bietet sich für Manager die Möglichkeit, jeder Zeit – auch unterwegs – aktuelle Kennzahlen abzurufen und gegebenenfalls regulierend einzugreifen.

Das Potenzial, der Mehrwert und nicht zuletzt die erwünschte Effizienzsteigerung im Unternehmen ist riesig!

Mehr Usability durch gezielte Reduktion

Um hier den nötigen Komfort sowie eine angemessene Benutzerfreundlichkeit zu bieten, zeigen mobile Lösungen stets nur relevante Informationen und Schaltflächen an. Der gesamte Umfang eines ERP-Systems auf einem mobilen Gerät würde nicht nur die Bildschirmgröße bei weitem überschreiten, sondern auch die Handhabung unnötig verkomplizieren. Um trotz dieser Reduktion noch die nötige Funktionalität zu gewährleisten, werden mobile Lösungen oft für ganz bestimmte Aufgaben und Anwendungsgebiete entwickelt. Außerdem sind hier – ebenso wie bei vollwertigen ERP-Systemen – Branchenlösungen vorhanden, die dem Anwender essentielle, branchenspezifische Funktionen auf seinem mobilen Endgerät zur Verfügung stellen.

ERP-Funktionen im Überblick:

  • Zugriff auf die Kundenhistorie und Angebote erstellen.
  • Vertriebsmitarbeiter verfügen bei dem Kunden vor Ort über alle relevanten Daten inklusive einer Auftragsübersicht
  • Die Route von Mitarbeitern kann aufgezeichnet und nachvollzogen werden
  • Wichtige Informationen können direkt von unterwegs abgerufen werden
  • Spezielle, außendienstliche Prozesse lassen sich in das stationäre ERP-System integrieren
  • Branchenorientierte Lösungen bieten spezielle, branchenspezifische Funktionen
  • Manager erhalten alle relevanten Kennzahlen auf ihrem mobilen Gerät
  • Artikel können von Unterwegs bestellt werden
  • Aktuelle Verkaufszahlen können auch unterwegs jederzeit abgerufen werden

Mobile-ERP

Technische Realisierung der mobilen ERP-Lösung

Der Umfang mobiler Lösung ist, wie bereits erwähnt, im Vergleich zur klassischen, stationären Software eingeschränkter und auf spezielle Anwendungsgebiete fokussiert. Des Weiteren kann es sehr schwer sein, mobile Lösungen in ältere ERP-Systeme zu integrieren, da meist die nötigen Schnittstellen nicht oder nur unzureichend vorhanden sind. Auf Grund dieser Tatsachen sollte jedes Unternehmen, welches sich für die Integration mobiler Lösungen in die Geschäftsprozesse interessiert, diese zunächst intensiv analysieren und mit dem jeweiligen ERP-Partner Möglichkeiten und Voraussetzungen eruieren. Hier können Fragen wie z.B. „Wo ergeben mobile Anwendungen Sinn?“, „Wer sind die Anwender(-gruppen)?“, „Steht der entstehende Mehrwert in einer vernünftigen Relation zu den Einführungs– und Umstrukturierungskosten?“, … eine Diskussionsbasis bieten.

Sind diese Fragen geklärt, ist der nächste Schritt die technische Realisierung die von den Endgeräten und deren Betriebssystem abhängt. Ein Weg wäre hier der Einsatz von nativen Apps, die für den Einsatz auf einem Gerät mit bestimmter Hard – und Softwarekonfiguration entwickelt werden. Diese können auf die Kamera, das Mikrofon oder andere Funktionen des Endgerätes zurückgreifen, sind aber an die in der Entwicklung vorgesehenen Systeme gebunden. Flexibler ist man mit der Verwendung einer webbasierten Anwendung. Diese kann über ein URL aufgerufen werden und ist von dem dafür verwendeten Endgerät und seiner Konfiguration nahezu unabhängig.

Bei beiden Varianten ist es, dank integrierter offline Funktionen, möglich, auch ohne mobile Datenverbindung zu arbeiten. Hierfür werden in bestimmten Zeitabschnitten, oder sobald eine Verbindung hergestellt werden kann, die Daten des Endgerätes mit den Daten aus dem ERP-System synchronisiert.

Für welche der beiden Varianten sich ein Unternehmen entscheidet, hängt von dem konkreten Anwendungsfall, der mobil abgebildet werden soll, ab.

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